Geschichte des GEH

Aktuell wurde das Thema „Arsenentfernung“ in Deutschland vor allem durch die Herabsetzung des Arsengrenzwertes für Trinkwasser auf 10 µg/l im Jahr 1990. Für diesen Anwendungsfall sollte mit aktiven Eisenoxiden ein einfaches und weitgehend wartungsfreies Verfahren für die Arsenentfernung entwickelt werden.

Von 1990 bis 1994 hat die TU Berlin im Institut für Technischen Umweltschutz, Fachgebiet Wasserreinhaltung, ein Verfahren zur Herstellung eines aktiven Eisenhydroxids entwickelt, dass sich in Festbettadsorbern einsetzen läßt und eine hohe Adsorptionskapazität für Arsen aufweist.

Das neue Adsorbermaterial wird seit 1997 kommerziell hergestellt und unter dem Handelsnamen Granuliertes Eisenhydroxid - GEH® vertrieben. Die erste Anlage zur Arsenentfernung mit GEH® wurde 1997 in Betrieb genommen.

Von diesem Zeitpunkt an ist die Unternehmensgeschichte geprägt von steter Expansion, die unter Aufrechterhaltung der Produkt- und Lieferqualität bewältigt wurde. Weltweit sind derzeit etwa 2000 Anlagen GEH®-Adsorber installiert bei Aufbereitungsleistungen zwischen 2 – 19.000 m3/Tag und Arsenkonzentrationen von bis zu 1.000 µg/l.

Auf Grundlage der gewonnenen Betriebserfahrungen und einer ständigen Weiterentwicklung des Materials werden heute Aufbereitungskapazitäten von bis zu 300.000 Bettvolumina erreicht.

Aufgrund seiner besonderen spezifischen Eigenschaften wird GEH® heute in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen mit großem Erfolg eingesetzt. Dabei werden neben Arsen auch Stoffe wie Antimon, Phosphat, Kupfer entfernt, um nur einige zu nennen.

GEH® ist ein reines synthetisches Eisenhydroxid

GEH®-Adsorber in Parallelbetrieb

Eine GEH®-Anlage in Indien/ West- bengalen versorgt ein Dorf

GEH®-Adsorber in Parallelbetrieb